Disneyland Park Anaheim

Bei Besuchern aus aller Welt äußerst beliebt ist der Disneyland Park in Anaheim – und da spielt es auch (fast) keine Rolle, ob es sich bei den Touristen um Erwachsene oder Kinder handelt. Die ganze Familie kennt Micky, Goofy und Donald, zumal der Vergnügungspark im Süden von Los Angeles deutlich mehr als nur die klassischen Walt-Disney-Figuren zu bieten hat, die einem hinter dem Haupteingang an der Main Street USA begegnen: Auch Fans der Pixar-Filme, von Krieg der Sterne oder Indiana Jones kommen hier auf ihre Kosten und auch Freunde der Marvel-Comics (ebenfalls Teil des riesigen Disney-Konzerns) können in naher Zukunft neue Attraktionen ihrer Superhelden erwarten. Zunächst einmal kommt aber das Star Wars Land neu dazu.

Eintritt & Öffnungszeiten

Da verwundert es nicht, dass der Ansturm auf den Disneyland Park von Jahr zu Jahr sogar noch wächst und die Betreiber es sich daher erlauben können, die Eintrittspreise alle zwölf Monate zu erhöhen: Wer sich einen Tag lang in dem weitläufigen Vergnügungspark aufhalten will, muss derzeit knapp 100$ für ein Ticket zahlen, eine nennenswerte Ersparnis gibt es erst ab Tickets, die für drei bis fünf Tage in Folge gelten: Dann kostet der Eintritt „nur noch“ 55$ bis 80$ pro Besuch. Die Ermäßigung für Kinder von drei bis neun Jahren beläuft sich auf 5$ bis 6$, wer noch keine drei Jahre alt ist, kommt kostenlos hinein, kann aber natürlich auch nicht an vielen Attraktionen teilnehmen.

Sonstige Ermäßigungen, beispielsweise in Form von Kombitickets mit anderen Sehenswürdigkeiten in Los Angeles, gibt es in der Regel nicht. Nur das so genannte „Park Hopper Ticket“, das auch den Zugang zum nebenan und vor allem auf Jüngere ausgelegten Disney California Adventure Park erlaubt, könnte für den Aufpreis von 40$ eine Überlegung wert sein.

Die Öffnungszeiten sind sehr unterschiedlich und stark von der Jahreszeit sowie dem erwarteten Besucherandrang abhängig. Üblich ist die Öffnung am Vormittag zwischen 8 und 10 Uhr, während die Schließung des Parks manchmal schon um 18 Uhr abends, manchmal aber auch erst um Mitternacht erfolgt. Der Kalender auf der offiziellen Website informiert im Voraus über die Öffnungszeiten für einen Besuch.

Rides & Attraktionen

Wenn man zwei bis drei Tage im Disneyland Park verbringt, kann man im Grunde alle Rides und Attraktionen nutzen, wenn man bereit ist, die Wartezeiten von nicht selten bis zu zwei Stunden dafür in Kauf zu nehmen. Hat man hingegen nur einen Tag zur Verfügung, ist es sinnvoll, eine gewisse Vorauswahl zu treffen, um die besten Attraktionen auf jeden Fall zu Gesicht zu bekommen und die populärsten Ziele mit den längsten Warteschlangen zuerst anzusteuern. In der ersten Stunde nach der Öffnung muss man auch bei beliebten Rides nur kurz anstehen, während es ein, zwei Stunden später schon deutlich schlechter aussieht.

Natürlich fällt die Auswahl unter den Gesichtspunkt der Geschmacksache, halbwegs objektiv nicht verpassen sollte man jedoch: Big Thunder Mountain Railroad, eine für Disney-Verhältnisse schon recht schnelle Achterbahn im Wild-West-Stil, aber (wie eigentlich alles hier) auch für empfindliche Gemüter noch geeignet. Temple of the Forbidden Eye, ein Indiana-Jones-Abenteuer, in dem man in einem Jeep durch einen alten Tempel fährt – holprig, aber nicht besonders schnell. Pirates of the Caribbean, das Vorbild der Fluch-der-Karibik-Filme, eine gemütliche, aber recht atmosphärische Bootsfahrt. Space Mountain, die vielleicht „furchteinflößendste“ Achterbahn, allerdings auch nur, weil sie überwiegend durch die „Dunkelheit des Alls“ fährt. Und schließlich die Matterhorn Bobsleds, eine Abfahrt von einem Schweizer Berg in einem Bob. Auch das Haunted Mansion könnte noch eine Überlegung wert sein, bietet aber nur wenig, das man nicht auch von der heimischen Kirmes kennen würde.