Griffith Observatory

Wer schon einmal im Fernsehen oder im Kino eine Aussicht auf Los Angeles (meistens bei Nacht) gesehen hat – die Lichter der endlos langen Straßen und Autos, die Hochhäuser und die über ihnen kreisenden Flugzeuge auf dem Weg nach LAX -, der will einen ähnlichen Ausblick bei einem Besuch der Stadt natürlich auch genießen. Und zum Glück gibt es dafür einen perfekten Spot, an dem oder in dessen Umgebung auch die Hollywood-Regisseure ihre Kameras aufstellen: Das Griffith Observatory im Norden von LA in den Hollywood Hills gelegen. Das historische Monument ist eine Kombination aus echtem Observatorium und einem Museum, kann aber eben vor allem mit seiner großartigen Aussicht begeistern, die man von seiner Berglage aus genießt.

Die Anfahrt zum Griffith Observatory gestaltet sich grundsätzlich sehr einfach: Wenn man sich am Hollywood Boulevard mit seinem Walk of Fame und dem Man’s Chinese Theater aufhält, muss man lediglich ein Stück nach Osten fahren, bis man die North Western Avenue erreicht. Hier biegt man dann nach „links“ ab, also in Richtung Norden, bis die Straße in den Los Feliz Boulevard übergeht. Spätestens dort ist der weitere Weg zum Observatorium dann auch ausgeschildert; entweder über den Fern Dell Drive oder die North Vermont Canyon Road geht es mit ein paar Kurven, aber absolut problemlos auf den Hügel hinauf.

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Problematisch hingegen wird es dann häufig, wenn man oben angekommen ist, denn die Aussicht wollen tagtäglich auch tausende andere Touristen genießen und so gestaltet sich das Parken fast immer schwierig. Direkt vor dem Observatorium gibt es zwar einen Parkplatz, doch der gestaltet sich für den typischen Andrang viel zu klein. Daher parken die meisten Besucher entlang der Observatory Road und laufen dann die letzten hundert Meter zu Fuß hinauf. Sofern man keine großen Schwierigkeiten mit dem Laufen hat, ist das ohne Weiteres machbar; eine kleine Runde durch San Francisco beispielsweise ist wesentlich anstrengender. Man muss beim Parken nur ein wenig aufpassen, dass man sein Auto nicht in eines der unzähligen Schlaglöcher manövriert, sogar kleine Gräben am Straßenrand gibt es. Im Zweifel lieber ein Stück weiter laufen!

Oben angekommen, kann man dann entweder zunächst die Aussicht genießen oder aber das Gebäude selbst besuchen. Der Eintritt ist kostenlos, als Öffnungszeiten gelten derzeit 12 bis 22 Uhr von Dienstag bis Freitag und 10 bis 22 Uhr am Samstag und Sonntag. Montags ist Ruhetag. Beachten sollte man besondere Events, die alle paar Tage vor allem gegen Abend stattfinden und den Besucherandrang noch einmal erhöhen können. Außerdem gelten besondere Regelungen in Hinblick auf An- und Abfahrt, da eine der beiden Anfahrtsstraßen in den Abendstunden nicht benutzt werden darf, um die Anwohner vor dem Lärm zu schützen.

Wer nach einer Runde durch das Museum und dem Genießen des Ausblicks auf Los Angeles noch nicht genug hat, kann anschließend auch noch ein Foto des Hollywood Zeichens schießen oder eine Runde durch den Griffith Park drehen, der das Observatorium umgibt. Vor allem am Wochenende und am frühen Abend trifft man hier auch auf viele Einheimische, die ein wenig Erholung vom Lärm und Trubel der Stadt suchen. Eine gute Kondition ist dafür allerdings notwendig, denn im Park geht es ordentlich die Berge auf und ab!