Parkplatz LA

Parken in Los Angeles: Die Qual der Wahl?

Los Angeles ist dafür bekannt, dass fast jeder Einwohner mit dem Auto unterwegs ist, weil es kein gutes, funktionierendes Nahverkehrsnetz gibt. Entsprechend frustrierend ist häufig die Verkehrssituation, es staut sich an jeder Ecke auf nahezu allen Straßen, die das Stadtgebiet durchziehen. So ist es kein Ding der Unmöglichkeit, von Hollywood bis nach Downtown eine halbe Stunde oder länger zu brauchen, obwohl die Strecke an sich sehr kurz ist.

Nun könnte man denken, dass auch das Parken in Los Angeles die reinste Qual ist, schließlich müssen all die Autos auf den Straßen ja auch irgendwo unterkommen. Doch erstaunlicherweise ist das gar nicht mal so stark der Fall, wie man annehmen möchte. Denn Parkplätze und Parkhäuser gibt es aufgrund der unvorstellbaren Fläche, auf der LA liegt, beinahe überall zur Genüge. Lediglich die mit dem Parken verbundenen Kosten mögen dem ein oder anderem Deutschen ein wenig gegen den Strich gehen…

Wo und wie teuer?

Grundsätzlich muss man in LA im Hinblick aufs Parken zwischen der touristischen Innenstadt und den Randgebieten unterscheiden. In Hollywood am Walk of Fame ist es tatsächlich nicht ganz einfach, einen guten Parkplatz zu bekommen, während man außerhalb bei den Vergnügungsparks, aber auch in Nebenstädten wie Santa Monica normalerweise keine Probleme hat, einen Stellplatz für seinen Mietwagen zu finden. Man benötigt nur ein wenig Geduld und eine einigermaßen tiefe Geldtasche. Aber der Reihe nach!

Downtown: Wer einen Stadtrundgang durch die Innenstadt unternehmen will, der findet zahlreiche Parkplätze und Parkhäuser in der Umgebung. Das Problem sind hier allein die recht hohen Kosten, denn Preise von 10$ die Stunde sind in der Wochen tagsüber keine Seltenheit. Am besten vergleicht man vorab online, zum Beispiel auf BestParking, einer Website, die sich auf die Suche danach spezialisiert hat. Zu beachten ist, dass manche Parkhäuser das Ticket validieren, so dass man ein paar Dollar sparen kann, wenn man in einem bestimmten Geschäft einkauft oder in einem speziellen Restaurant etwas ist.

Parken Los Angeles

Hollywood: Die schwierigste Situation findet man am Walk of Fame am Hollywood Boulevard vor, denn hier handelt es sich bei den meisten Parkplätze um regelrechte Hinterhöfe, bei denen man mitunter sogar einen Schlüssel abgeben muss, da die Parkhüter die Autos so dicht nebeneinander quetschen, dass man alleine gar nicht rein- und rausfahren könnte. Beim ersten Mal fühlt sich das ein wenig unheimlich an und man sollte ehrlicherweise eine Vollkasko für seinen PKW abgeschlossen haben, wenn man sich das trauen möchte. Sonst bleibt nur die Suche nach einem der wenigen Parkhäuser, zum Beispiel befindet sich unter dem ehemaligen Kodak Theater eins.

Santa Monica: Hier gibt es unzählige Parkhäuser im Stadtzentrum, in die man automatisch geschleust wird, wenn der Verkehr am Wochenende zu dicht ist. Die Kosten gehen überwiegend für US-Verhältnisse in Ordnung, 10% pro Stunde zahlt man nicht.

Vergnügungsparks: Genauso sieht es beim Disneyland, den Universal Studios, dem Getty Center, der Getty Villa oder auch dem Exploration Park in LA aus, wo man automatisch auf einen Parkplatz geleitet wird, der in der Regel so um die 10-15$ flat kostet. Man darf für diesen Preis also den ganzen Tag stehenbleiben. Alternativen dazu gibt es in der Regel nicht.

Und mit dem Wohnmobil?

Schwieriger ist es, wenn man Los Angeles mit dem Wohnmobil besucht, denn Downtown, Hollywood und Santa Monica sind damit nahezu unmöglich. Hierfür sollte man ein Taxi nutzen oder sich für LA gleich einen Mietwagen nehmen. Auf den Parkplätzen der Vergnügungsparks findet hingegen auch ein RV meistens einen Platz.